East Side Gallery / 12.04.2012

Von Pálma Varga

Nach einem langen Arbeitstag blieb uns noch ein wenig Freizeit. Wir entschieden uns dafür, die in Nähe des Ostbahnhofs gelegene East Side Gallery zu besuchen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Open Air“- Galerie, die aus einer ungefähr 1 Kilometer langen Wand – die erhalten gebliebenen Reste der Berliner Mauer – besteht.

An den Wänden kann man sehr viele künstlerische Kreationen sehen. An Teilen der Mauer gibt es kunstvolle, vielsagende und auch weniger vielsagende Bilder und Graffitis von KünstlerInnen aus aller Welt, darunter abstrakte Zeichen, kurzweilige Karikaturen und ebenso einzigartige Kunstwerke. Wir entdeckten dort ebenso mehrere Darstellungen von ungarischen KünstlerInnen. An anderen Teilen der Mauer kann man hingegen Bilder erkennen, die im subkulturellen ‚Underground‘ entstanden.

Trotz des kalten Windes und unseres Hungers fotografierten wir die Wunderwerke auf der Mauer mit großer Begeisterung. Eine wenig zuvorkommende Graffiti-Truppe an der anderen Seite der Mauer deutete, heftig gestukulierend, an, dass wir sie besser nicht fotografieren sollten. Anette und ich näherten sich dieser dennoch an, führten ein kleines Gespräch und probierten sogar das Skateboard von einem der Sprayer aus. Selbstverständlich blieb er inkognito – schließlich ist der ,Underground’ eine geheimnisvolle Welt!

Die Schöpfungen an den Wänden, an die ich mich gut erinnern kann, finde ich überwältigend. Vielen Dank an die East Side Gallery Berlin!

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